Ausgewählt von Landestrainer Josef Goc, zählten Tim Heffner, Ben Huber, Viktor Laveuve, Lucas Dumont, Mike Glemser, Carlo Wittor und Jan Velm zur Baden-Württemberg-Auswahl, die seit 21 Jahren regelmäßig am Turnier teilnimmt.
Zahlreich aktuelle Stars der nordamerikanischen National Hockey League (NHL) haben sich schon als Kinder ins Gästebuch des Turniers eingetragen – allen voran Kanadas Eishockey-Legende Wayne Gretzky.
Das riesige Pepsi-Colloseum von Quebec hinterließ beim Steelers-Nachwuchs mächtigen Eindruck. Über 7000 Zuschauer bei einem Spiel einer deutschen Regionalauswahl – ein einmaliges Erlebnis. Das im K.o-System ausgetragene Turnier (mit über 160 Mannschaften) war für die Baden-Württemberger zwar schon nach zwei Partien beendet, aber schon vor der Reise waren weitere Freundschaftsspiele mit lokalen Teams vereinbart worden.
Was für die jungen Sportler ein Traum ist, bedeutet für die Eltern eine nicht unerhebliche finanzielle Belastung. Doch jeder Cent scheint gut investiert. Nicht nur die sportliche Herausforderung prägt die Kinder – sie lernen in den Gastfamilien eine andere Kultur und im extrem kalten Quebec auch einen anderen Winter kennen. Bei Temperaturen von bis zu minus 30 Grad erkunden die Sportler die kanadische Metropole mit Aktivitäten wie Snowmobil fahren, Ahornsirup kochen, Eisangeln etc.
„Die Kids waren völlig begeistert“, wusste Frank Kästner von der Steelers-Nachwuchsabteilung zu berichten. Eine der größten Herausforderungen gab es aber erst nach der Rückkehr zu bewältigen. Der durch die Schulbefreiung ausgefallene Unterrichtsstoff musste nachgearbeitet werden. Disziplin war nicht nur auf dem Eis gefragt. (red)
