TSV Münchingen hat den Ligaverbleib vor Augen
TSV Münchingen hat den Ligaverbleib vor Augen

Bereits am heutigen
Freitag um 20.30 Uhr bestreiten die Oberliga-Handballerinnen des TV Pflugfelden ihr erstes Pflichtspiel gegen den Drittligisten NSU Neckarsulm im HVW-Pokal. „Wir haben einen Umbruch hinter uns“, sagt TVP-Trainerin Anette Fischer vor dem Saisonstart.
Das Ziel in Pflugfelden kann in dieser Oberliga-Saison nur der Ligaverbleib sein. „Mir stehen zum Rundenbeginn nur drei Spielerinnen aus der Vorsaison noch zur Verfügung“, sagt Fischer, „wir haben viele Junge aus dem Nachwuchs und unserer Zweiten dabei – alle sind aber mit großem Eifer dabei.“
Lediglich Janina Franz, Nadine Hofsäß und Stefanie Großhans stehen dem TVP aus dem Kader der Vorsaison von Anfang an zur Verfügung. Erst im Winter rechnet die Trainerin wieder mit Franziska Fischer nach ihrem Kreuzbandriss. Annika Wagner stößt nach einem Auslandsaufenthalt ebenfalls erst an Weihnachten wieder zum Kader. „Bei drei bis fünf Absteigern wird es für uns schwer“, meint Fischer.
Immerhin kommt mit Tabea Kraft eine gestandene Drittliga-Torhüterin vom TV Großbottwar. „Mit ihr haben wir eine starke Torfrau hinzugewonnen“, atmet Fischer auf. Vom jungen Neuzugang Mona Schloz vom Bezirksligisten HSV Stuttgart-Nord erhofft sich Fischer ebenfalls eine tragende Rolle, immerhin hat sie bereits Württembergliga gespielt. Der Weggang der Top-Werferin Luisa Gerber dürfte die Pflugfelder besonders hart treffen. Mit ihr gibt es im Pokalspiel am Freitagabend gleich ein Wiedersehen, wenn sie im Neckarsulmer Trikot in der Sporthalle Pflugfelden auf den TVP trifft. Auch Lena Hoffmann vom TV Großbottwar verstärkt mittlerweile die Neckarsulmer Mannschaft. Eine echte Bewährungsprobe wartet also sofort auf den TV Pflugfelden. „Die Jungen müssen sich jetzt möglichst schnell bei uns durchbeißen“, fordert Anette Fischer. (tei)




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