fussball-verbandsliga
24. August 2012

VfB Neckarrems setzt auf zwei neue Angreifer

Remseck/Bietigheim-Bissingen. Heimspiele stehen für die beiden Verbandsligisten aus dem Kreis an. Der VfB Neckarrems hat am Samstag die Sportfreunde Schwäbisch Hall zu Gast, Hellas Bietigheim dann tags darauf Mitaufsteiger VfB Bösingen.

Noch einmal in der Offensive nachgelegt hat in dieser Woche der VfB Neckarrems. Mit Pascal Hemmerich (SGV Freiberg) und Alexander Herzog (SC Stuttgart-Stammheim) wurden zwei Angreifer verpflichtet. Den 22-jährigen Herzog habe man schon länger im Blick, berichtet VfB-Trainer Markus Koch, der den Spieler als flink und unberechenbar charakterisiert. „Er macht auf dem Platz unerwartete Dinge, hat aber im Moment noch Rückstand“, so der Coach weiter.

Hemmerich ist dagegen im Kreis schon eine bekannte Größe. Er ist ebenfalls 22 Jahre alt und kommt aus der Freiberger Jugend. Am ersten Spieltag der laufenden Saison kam er beim SGV sogar noch zum Einsatz, löste nun aber seinen Vertrag auf. „Er kann im Angriffszentrum spielen und ist sehr abschlussstark“, urteilt Koch über den neuen Hoffnungsträger, der am Samstag gleich im Kader stehen wird.

Nötig wurden die Nachbesserungen, weil Gianluca Santamaria den VfB schon wieder verlässt. Sein geplantes Studium in Stuttgart zerschlug sich, weswegen es ihn in die Heidenheimer Gegend zurückzieht.

Gegen Hall, das sich wie der VfB am 1. Spieltag eine 0:3-Niederlage einhandelte, wollen die Remser auf alle Fälle die ersten Zähler einfahren. Personell hat man dabei keine Probleme, alle Mann sind an Bord. Die phasenweise gute Leistung bei der Auftaktpartie will Koch nicht überbewerten: „Man darf deswegen nicht selbstgefällig werden. Schließlich haben wir letztlich klar verloren“ stellt er nüchtern fest.

Ebenfalls sein zweites Heimspiel in Folge hat Hellas Bietigheim, das am Sonntag (15 Uhr) Mitaufsteiger VfB Bösingen erwartet. Zwar unterlagen die Gäste am 1. Spieltag dem SV Böblingen deutlich mit 1:4, doch Hellas-Trainer Alfonso Garcia warnt: „Das wird ein Spiel auf Augenhöhe. Wir müssen genauso konzentriert sein wie bei unserem 3:2-Auftaktsieg gegen Heidenheim“.

Anlass zu Änderungen in seiner Startelf hat der Hellas-Trainer kaum. Georgios Katsanidis rückt zwar wieder in den Kader, dürfte aber zunächst auf der Bank Platz nehmen. Beim angeschlagenen Benjamin Rehm reicht es dagegen noch nicht. (bs)

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