Logo

Merkel: Aufregung in Chemnitz rechtfertigt keine Straftat

Chemnitz (dpa) - Kanzlerin Angela Merkel hat knapp drei Monate nach den fremdenfeindlichen Übergriffen von Chemnitz Verständnis für mangelndes Sicherheitsgefühl in der Stadt gezeigt. Bei einer Gesprächsrunde mit Bürgern in Chemnitz sagte Merkel, sie könne die Aufregung vieler Menschen in der Stadt verstehen, nachdem Ende August ein Chemnitzer vermutlich von Asylbewerbern erstochen worden war. Diese Erregung rechtfertige aber nicht, bei rechtsradikalen Demonstrationen Straftaten zu begehen.