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Missbrauch: Ermittler prüfen Verdacht der Datenlöschung

Detmold (dpa) - Im Fall des vielfachen Kindesmissbrauchs auf einem Campingplatz in Lügde in Nordrhein-Westfalen wird auch gegen eine Person wegen des Verdachts der Datenlöschung ermittelt. Geprüft werde, ob diese Person für einen der drei Hauptverdächtigen Daten vernichtet hat und ob damit eine Bestrafung verhindert werden sollte. Das sagte der Detmolder Oberstaatsanwalt Ralf Vetter. Gegen den Verdächtigen führe man ein Ermittlungsverfahren wegen Strafvereitelung. Als Hauptverdächtige stuft die Staatsanwaltschaft weiterhin drei Männer ein, die in U-Haft sitzen.