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Ukraine-Krieg
Neuseeland weitet Sanktionen gegen Russland aus

Nanaia Mahuta
Die neuseeländische Außenminister Nanaia Mahuta. Foto: Jim Watson
Weitere Strafmaßnahmen gegen Russland wegen der Invasion in die Ukraine. Wellington sei entschlossen, «Putin und seinen Kader von Kriegstreibern zur Rechenschaft zu ziehen».

Wellington. Neuseeland weitet seine Sanktionen gegen Russland wegen des Kriegs in der Ukraine aus. Die neuen Strafmaßnahmen richten sich gegen 170 Abgeordnete des russischen Parlaments, den Föderationsrat und sechs im Verteidigungsbereich tätige Unternehmen und Organisationen.

Außenministerin Nanaia Mahuta sagte in Wellington, ihr Land werde die Beteiligten an der «Kriegsmaschinerie» von Präsident Wladimir Putin bezahlen lassen. «Wir sind entschlossen, Präsident Putin und seinen Kader von Kriegstreibern zur Rechenschaft zu ziehen.»

Der Pazifikstaat hatte zuvor schon Sanktionen gegen die größten russischen Banken verhängt. Weitere Strafmaßnahmen richten sich gegen Putin selbst, Mitglieder seiner Regierung und Oligarchen. Auch wurden Einfuhrzölle in Höhe von 35 Prozent auf alle russischen Importe erhoben.

© dpa-infocom, dpa:220502-99-123163/2