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Syrer bleibt nach Tötungsdelikt in Chemnitz in Untersuchungshaft

Chemnitz (dpa) - Nach der tödlichen Messerattacke auf einen 35-jährigen Deutschen in Chemnitz bleibt der zweite Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Es bestehe gegen den 23 Jahre alten Syrer weiterhin dringender Tatverdacht, teilte die Staatsanwaltschaft Chemnitz mit. Dagegen kam ein ebenfalls tatverdächtiger 22 Jahre alter Iraker frei. Nach einem Haftprüfungstermin habe das Amtsgericht Chemnitz den Haftbefehl gegen den Mann aufgehoben, sagte dessen Rechtsanwalt. Die gewaltsame Tod des 35-Jährigen hatte zu einer Reihe ausländerfeindlicher Proteste und Aufmärsche rechter Gruppen geführt.