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Pandemie
Weltweit 5,6 Milliarden haben mindestens eine Corona-Impfung

Corona-Impfung
Eine Frau wird in einem Impfzentrum in Stuttgart mit einem Corona-Impstoff geimpft (Archivbild). Foto: Marijan Murat
Die Corona-Pandemie war in den vergangenen Jahren deutlich präsent. Bald gibt es erste Prozesse wegen vermeintlicher Impfschäden. Doch wie sieht eigentlich die weltweite Impfquote aus?

Berlin. Weltweit sind dem Statistik-Portal Our World in Data zufolge fast 5,6 Milliarden Menschen mindestens einmal gegen Corona geimpft worden. Das ist mehr als die Hälfte der gesamten Weltbevölkerung, die nach UN-Berechnungen im November die 8-Milliarden-Marke überschritten hatte. In der EU haben Zahlen der EU-Gesundheitsbehörde ECDC zufolge rund 338 Millionen Menschen (fast 76 Prozent) mindestens eine Spritze bekommen, 65 Millionen davon laut Impfdashboard des Bundesgesundheitsministeriums in Deutschland. Hierzulande wurden demnach inzwischen mehr als 192 Millionen Impfdosen gegen Corona verabreicht.

63,6 Millionen Menschen in Deutschland (etwa 76 Prozent der Bevölkerung) gelten als «grundimmunisiert» - sie haben also in der Regel zwei Spritzen bekommen. Mehr als 52 Millionen Menschen (63 Prozent) haben sich auch mindestens eine sogenannte Booster-Impfung abgeholt. Im EU-Vergleich liegt Deutschland damit leicht über dem Schnitt (73 Prozent grundimmunisiert, 55 Prozent mindestens ein sogenannter Booster).

In einigen westlichen EU-Ländern war die Impfbereitschaft größer, wie Zahlen der EU-Gesundheitsbehörde ECDC zeigen, zum Beispiel in Italien (84 und 76 Prozent) oder Dänemark (81 und 63 Prozent). In Frankreich (79 und 61 Prozent) und Österreich (75 und 60 Prozent) sind die Zahlen auf ähnlichem Niveau. Bei den östlichen Nachbarn in Polen (60 und 33 Prozent), Tschechien (65 und 41 Prozent) oder Ungarn (63 und 40 Prozent) wollten sich zum Teil deutlich weniger Menschen impfen lassen.

© dpa-infocom, dpa:230411-99-275994/4