Logo

Frauen Union wählt neue Landesvorsitzende

Die CDU zieht 2021 mit Susanne Eisenmann und damit zum ersten Mal mit einer Frau an der Spitze in die Landtagswahl. Doch immer wieder klagen Frauen darüber, dass sie es in der Partei schwer haben. Welche Botschaften hat die designierte Spitzenkandidatin Eisenmann für sie?

Inge Gräßle
Die Noch-Vorsitzende der Frauenorganisation der CDU, Inge Gräßle (CDU). Foto: Marijan Murat/Archivbild
Urbach.

Urbach (dpa/lsw) - Die Frauenorganisation der CDU wählt heute eine neue Vorsitzende. Amtsinhaberin Inge Gräßle tritt nicht wieder an. Um ihre Nachfolge bewerben sich beim Parteitag in Urbach (Rems-Murr-Kreis) Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz, die auch Chefin der Frauen Union Nordbaden ist, und Susanne Wetterich, die die Frauen Union in Nordwürttemberg anführt. In der Frauen Union sind die weiblichen Mitglieder der CDU organisiert.

Die 58 Jahre alte Gräßle hatte wiederholt die Vorherrschaft von Männern in der CDU angeprangert. Nach der Europawahl erklärte sie, es sei ein großer Fehler gewesen, die ersten vier Plätze der baden-württembergischen CDU-Liste zur Europawahl mit vier Männern zu besetzen. Gräßle stand auf dem fünften Platz der Liste und verpasste deshalb den Wiedereinzug ins Parlament. Wiederholt mahnte sie auch eine Reform des Landtagswahlrechts an, um mehr Frauen in den Landtag zu bringen. Dieser Reform hatte sich aber die CDU-Landtagsfraktion entgegengestellt. Es wird sich daher vorerst nichts ändern.

Als Gastrednerin wird die designierte CDU-Spitzenkandidatin zur Landtagswahl 2021, Kultusministerin Susanne Eisenmann, erwartet. Die Frage wird sein, welche Botschaften sie für die CDU-Frauen hat.

Mitteilung Schütz

Mitteilung Wetterich

Frauen Union Baden-Württemberg