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Mannheimer Hochhaus zwei Tage nach Brand wieder bewohnbar

Innerhalb von zwei Tagen hat es in zwei Hochhäusern gebrannt. In einem Fall geht die Polizei von einem technischen Defekt aus, im anderen von fahrlässiger Brandstiftung.

Feuerwehr
Ein Feuerwehrauto fährt mit Blaulicht zu einem Einsatz. Foto: Monika Skolimowska/Archivbild
Wiesloch.

Wiesloch/Mannheim (dpa/lsw) - Im Fall des Feuers in einem Mannheimer Hochhaus geht die Kriminalpolizei von fahrlässiger Brandstiftung aus. Nach Angaben der Beamten vom Mittwoch löste wohl ein achtlos weggeworfener heißer Gegenstand den Brand aus. Die Bewohner konnten mittlerweile in ihre Wohnungen zurückkehren. Auch in Wiesloch (Rhein-Neckar-Kreis) wurde am Mittwoch wegen starken Rauchs ein Hochhaus komplett geräumt. Dort sind nach einem Schmorbrand zehn Wohnungen vorerst nicht bewohnbar.

Das 29-stöckige Gebäude in Mannheim war am Montag evakuiert worden, nachdem sich das Feuer in einem Müllabwurfschacht entwickelt hatte. 20 Menschen wurden leicht verletzt. 550 Bewohner sind in dem Haus gemeldet und mussten zwei Nächte woanders unterkommen.

Die rund 70 anwesenden Bewohner des Hochhauses in Wiesloch blieben unverletzt und wurden auf einem benachbarten Reiterhof betreut. Den Angaben der Polizei nach löste ein technischer Defekt an einem Stromkastenverteiler im Keller des Hauses den Brand aus. Strom und Wasser fielen zunächst im gesamten Gebäude aus.

Am Nachmittag konnten 20 der insgesamt 40 Wohnungen wieder bezogen werden, zehn weitere sollten im Tagesverlauf folgen. Die restlichen zehn Appartements sind so verschmort, dass die Betroffenen mindestens eine Nacht woanders unterkommen müssen, sagte ein Polizeisprecher. Den Schaden schätzt die Polizei auf bis zu 150 000 Euro.

Pressemitteilung

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