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Polizei warnt vor Betrug durch falsche Microsoft-Mitarbeiter

Mannheim (dpa/lsw) - Die Polizei in Mannheim warnt vor betrügerischen Anrufen durch falsche Microsoft-Mitarbeiter. Allein aus Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis seien dem Präsidium in diesem Jahr 92 Taten angezeigt worden, teilte ein Sprecher am Freitag mit. 2020 seien es rund 300 Fälle mit der Betrugsmasche gewesen.

Der Schriftzug «Polizei» ist vor einem Polizeirevier zu sehen
Der Schriftzug «Polizei» ist vor einem Polizeirevier zu sehen. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild
Mannheim.

Die Betrüger rufen demnach vor allem ältere Menschen an und geben sich als Mitarbeiter der Firma Microsoft aus. Durch geschickte Gesprächsführung würden sie ihre Opfer anleiten, bestimmte Aktionen an ihrem Computer vorzunehmen. So erlangen die Täter Zugriff auf das Gerät und überweisen sich dann Geld von den Konten ihrer Opfer. Eine Frau aus Dossenheim (Rhein-Neckar-Kreis) habe so jüngst 100 Euro verloren, teilte die Polizei mit. Eine weitere Überweisung über 1000 Euro sei von der Bank der Frau vorsorglich gestoppt worden.

Die Polizei rät, keine Anrufe von angeblichen Microsoft-Mitarbeitern anzunehmen. Von der echten Firma gebe es solche Anrufe nicht. Zudem sollte man den Anrufern auf keinen Fall Bankdaten oder Kennwörter nennen. Wer bereits Opfer wurde, sollte seinen Computer vom Internet trennen und sich an seine Bank und die Polizei wenden.

© dpa-infocom, dpa:210305-99-698294/2

Mitteilung der Polizei

Tipps der Polizei zur Microsoft-Betrugsmasche