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Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten bei 84,9

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg ist am Dienstag gestiegen: Wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart (Stand: 16.00 Uhr) mitteilte, lag der Wert bei 84,9 - nach 82,5 am Montag und 86,3 am Sonntag. Dabei handelt sich um die Zahl der neuen Corona-Krankheitsfälle pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Pforzheim und Heidelberg markierten die beiden extremen Pole: In Pforzheim lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 192,0, in Heidelberg mit 38,4.

Corona-Test
Ein Arzt hält einen Coronavirus-Test in den Händen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Stuttgart.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz stieg auf 2,13 nach zuletzt 2,05. Sie gibt die Zahl der Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner an, die innerhalb einer Woche in einer Klinik im Südwesten aufgenommen wurden. Neben der Zahl der Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung ist der Wert ausschlaggebend für mögliche strengere Maßnahmen - vor allem für Ungeimpfte. Die Zahl der Covid-Fälle auf Intensivstationen stieg um vier auf 181.

Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen liegt in der Regel aber höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor.

Eine erste Warnstufe gilt nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder 8 von 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik gebracht wurden. Dann brauchen Ungeimpfte negative PCR-Tests für viele öffentliche Veranstaltungen.

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie stieg um 2323 auf 589.808. Im Zusammenhang mit dem Virus sind 10.788 Menschen im Südwesten gestorben - das heißt, seit dem Vortag gab es 10 weitere Todesfälle.

© dpa-infocom, dpa:211013-99-576949/2

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