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Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten sinkt weiter

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist in Baden-Württemberg weiter leicht gesunken. Wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart am Dienstag (Stand: 16.00 Uhr) mitteilte, lag der Wert bei 78,7 nach 80,4 am Vortag. Gleiches gilt für die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz, die von 2,2 etwas auf 2,11 zurückging. Sie gibt die Zahl der Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner an, die innerhalb einer Woche in eine Klinik im Südwesten aufgenommen wurden. Neben der Zahl der Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung ist der Wert ausschlaggebend für mögliche strengere Maßnahmen - vor allem für Ungeimpfte.

FFP2-Maske
Eine FFP2-Maske liegt auf einem Tisch. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild
Stuttgart.

Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen liegt in der Regel aber höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor. Die Zahl der Corona-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung betrug nach den Angaben vom Dienstag 193.111 oder knapp 58 Prozent davon wurden künstlich beatmet, wie die Stuttgarter Behörde mitteilte.

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie stieg um 2147 auf 579.673. Im Zusammenhang mit dem Virus sind 10.707 Menschen im Südwesten gestorben. Das waren zehn mehr als am Vortag.

7.268.999 Menschen in Baden-Württemberg sind mindestens einmal geimpft, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts hervorgeht, auf die das Landesgesundheitsamt verweist. Das entspricht einer Quote von 65,5 Prozent. Geimpft werden kann man ab zwölf Jahren. 6.985.615 Menschen oder 62,9 Prozent gelten als vollständig geimpft. Außer bei dem Wirkstoff von Johnson & Johnson sind hierfür zwei Spritzen nötig.

Eine erste Warnstufe gilt nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder 8 von 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik gebracht wurden. Dann brauchen Ungeimpfte negative PCR-Tests für viele öffentliche Veranstaltungen.

© dpa-infocom, dpa:211005-99-491854/2