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Sprecher: Schäuble will nicht für CDU-Vorstand kandidieren

Berlin (dpa) - Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble will beim geplanten Sonderparteitag der CDU nicht mehr für den Bundesvorstand antreten. «Für eine Kandidatur für den Bundesvorstand seiner Partei steht er nicht zur Verfügung», sagte ein Sprecher Schäubles am Dienstag auf Anfrage. Zuvor hatten die Zeitungen der Funke Mediengruppe darüber berichtet.

Wolfgang Schäuble
Wolfgang Schäuble (CDU), Bundestagspräsident, in einem Interview. Foto: Kay Nietfeld/dpa
Berlin.

Im Bundestag will der 79-Jährige aber die volle Legislaturperiode bleiben, in seinem Wahlkreis in Offenburg hatte er bei der Wahl wieder das Direktmandat gewonnen. «Er beabsichtigt, das Direktmandat über die volle Wahlperiode wahrzunehmen», sagte der Sprecher.

Die CDU will nach ihrem historischen Debakel bei der Bundestagswahl auf einem Sonderparteitag den kompletten Bundesvorstand neu wählen. Ob der Parteitag noch im Dezember oder womöglich erst im Januar stattfinden wird, ist offen. Dem CDU-Präsidium gehört Schäuble bisher als Bundestagspräsident qua Amt an. Das Amt wird aber nach der Bundestagswahl neu besetzt, in der Regel geht es an die stärkste Fraktion im Bundestag, nun also an die SPD.

© dpa-infocom, dpa:211012-99-572996/2

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