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Ab Mittwoch

Verschärfte Corona-Regeln in mehreren Bundesländern

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt unaufhörlich. Um die Pandemie besser in den Griff zu bekommen, setzen immer mehr Bundesländer zunehmend auf 2G oder 2G plus.

Nürnberg
Heinweis auf 2G plus bei einer Bar in der Nürnberger Innenstadt. Foto: Daniel Karmann/dpa

Berlin (dpa) - In mehreren Bundesländern treten an diesem Mittwoch verschärfte Corona-Regeln in Kraft. Mehrere Landeskabinette haben die Verordnungen angepasst. Vielerorts gelten nun 2G-Regeln, das bedeutet, dass nur Geimpfte und Genesene Zutritt haben.

In Nordrhein-Westfalen werden flächendeckend 2G-Regeln wirksam, in einigen Bereichen wie Diskotheken, Clubs oder Karnevalsfeiern müssen selbst Geimpfte und Genesene zusätzlich einen aktuellen negativen Test vorlegen (2G plus).

Auch in Baden-Württemberg brauchen Geimpfte und Genesene bei Veranstaltungen sowie in Bars und Clubs den zusätzlichen negativen Testnachweis. Zudem dürfen Ungeimpfte in Hotspots künftig nachts nur noch mit triftigem Grund vor die Tür und haben zudem keinen Zutritt mehr zu den meisten Geschäften - die Grundversorgung etwa mit Lebensmitteln ist ausgenommen.

Bayern führt am Mittwoch mit Ausnahme des Handels überall die 2G-Regel ein, in vielen Kultur- und Freizeiteinrichtungen gilt 2G plus. Ungeimpfte dürfen sich nur noch mit wenigen anderen Personen treffen. Clubs und Bars müssen schließen, Restaurants dürfen nur bis 22.00 Uhr offen bleiben. Weihnachtsmärkte fallen aus. In Kultur und Sport gilt eine Auslastung von maximal 25 Prozent an Zuschauern. In Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz müssen Gastronomie, Hotels, Sport- und Kulturstätten dicht machen.

Weitgehende 2G-Regeln führen auch Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ein. Brandenburg weitet diese auf Einzelhandel aus, ausgenommen sind Supermärkte und andere Läden des täglichen Bedarfs. Weihnachtsmärkte werden geschlossen. Auf Ungeimpfte kommen strenge Kontaktbeschränkungen zu.

© dpa-infocom, dpa:211123-99-115724/3