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Bei Rot über Ampel? Fußgänger stirbt nach Unfall

Mannheim (dpa/lsw) - Nach einem schweren Verkehrsunfall an einer Ampelkreuzung in Mannheim ist ein 58 Jahre alter Fußgänger seinen lebensgefährlichen Verletzungen erlegen. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der Mann war Ermittlungen zufolge am späten Montagnachmittag trotz roter Ampel auf die Fahrbahn gelaufen. Er wurde von einem Auto erfasst und mit mehreren Brüchen und Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Am Tag darauf sei er gestorben. Wie die Polizei zudem mitteilte, erlitt der 32 Jahre alte Fahrer des Wagens einen Schock.

Rettungswagen
Ein Rettungswagen mit eingeschaltetem Blaulicht fährt auf einer Straße. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild
Mannheim.

Zum Unfallhergang schrieb die Polizei am Montag: Der Mann habe die zweispurige Fahrbahn betreten, als es auf der ersten Spur einen Stau gab. Diesen habe er genutzt, um zwischen den Fahrzeugen hindurchzugehen. «Er beachtete aber nicht, dass auf der zweiten Fahrspur der Verkehr noch normal floss», hieß es. Ein Autofahrer habe trotz Vollbremsung sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen können und den Fußgänger frontal erfasst.

© dpa-infocom, dpa:211208-99-305603/2

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Pressemitteilung vom 8. Dezember