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Mercedes-Benz fährt Produktion in Argentinien wieder hoch

Virrey del Pino (dpa) - Nach gut zwei Monaten Zwangspause wegen der Corona-Pandemie fährt Mercedes-Benz seine Produktion in Argentinien wieder hoch. Am Dienstag nahm der Autohersteller die Fertigung in dem Werk in Virrey Del Pino in der Provinz Buenos Aires wieder auf, wie der Konzern mitteilte. Zunächst werde nur im Ein-Schicht-Betrieb gearbeitet.

Das Mercedes-Logo
Die Rückleuchte spiegelt sich auf einer Fläche mit dem Mercedes-Logo. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild
Mercedes.

Um eine Verbreitung des neuartigen Coronavirus unter den Mitarbeitern zu verhindern, hat das Unternehmen ein Hygiene-Protokoll entwickelt: Die Mitarbeiter kommen mit einem firmeneigenen Shuttle-Service zur Arbeit, die Temperatur der Mitarbeiter wird regelmäßig gemessen, alle Beschäftigten müssen Mundschutz tragen und den Mindestabstand einhalten, Flächen werden regelmäßig desinfiziert.

Argentinien hatte am 20. März eine weitgehende Ausgangssperre verhängt und die meisten Branchen in eine Zwangspause geschickt. Zuletzt wurden die Beschränkungen in einigen Sektoren gelockert. Bislang haben sich in dem südamerikanischen Land 12 628 Menschen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. 471 Patienten sind im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

Mercedes-Benz ist seit Anfang der 1950er Jahre in Argentinien vertreten. Die 2500 Mitarbeiter fertigen in Virrey Del Pino den Kleintransporter Sprinter, mehrere Modelle leichter Lkw und Chassis für Omnibusse.