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Nach Tagen im Sinkflug steigt Corona-Inzidenz wieder an

Stuttgart (dpa/lsw) - Nach zuvor rückläufigen Zahlen ist die Belastung durch Corona-Ansteckungen in Baden-Württemberg den zweiten Tag in Folge wieder gestiegen. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz legte am Donnerstag um 3 auf 218,4 Infektionen auf 100.000 Einwohner und binnen einer Woche zu. In der Vorwoche lag dieser Wert im Südwesten allerdings noch bei 274,1 Fällen, wie das Landesgesundheitsamt (LGA) am Donnerstag in Stuttgart weiter mitteilte. Es war jedoch bereits vor den Feiertagen mit einem Meldeverzug gerechnet worden.

Corona-Test
Eine Krankenschwester steckt ein Abstrichstäbchen in die Flüssigkeit eines Corona-Schnelltests. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Stuttgart.

Dagegen sank die Belastung der unter starkem Druck stehenden Intensivstationen leicht: Derzeit liegen noch 535 coronaerkrankte Menschen auf den Intensivstationen, das sind 5 weniger, als das LGA am Vortag gemeldet hatte. Von diesen Patientinnen und Patienten werden 315 oder 58,9 Prozent künstlich beatmet. Die Hospitalisierungsinzidenz sank gegenüber dem Vortag leicht auf 2,9 (-0,2). Der Wert gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in eine Klinik eingeliefert werden.

Wie das Landesgesundheitsamt am Donnerstag (Stand: 16.00 Uhr) weiter mitteilte, haben sich mittlerweile 1.017.1390 Menschen im Südwesten nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 5196 Infektionen mehr als am Tag zuvor. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus stieg um 37 auf 12.992.

Die Ausbreitung der Omikron-Variante nimmt im Südwesten weiter zu. Die Zahl der ans Landesgesundheitsamt übermittelten Fälle stieg am Mittwoch auf 2434 Fälle. Dabei handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Infektionen, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der aktuellen Verdachtsfälle macht die Behörde keine Angaben.

© dpa-infocom, dpa:211230-99-546666/2

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