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Gericht
Partnerin erstochen? - Mann wegen Totschlags vor Gericht

Beginn Prozess wegen Totschlags in Ellwangen
Der Angeklagte soll seine 40 Jahre alte Lebensgefährtin erst gewürgt und dann mit einem Küchenmesser erstochen haben. Foto: Bernd Weißbrod
Beginn Prozess wegen Totschlags in Ellwangen
Einem 42-jährigen Deutschen wird vorgeworfen, seine 40-jährige Lebensgefährtin in Sontheim getötet zu haben. Bei einem Streit im Januar soll er sie mit einem Küchenmesser tödlich verletzt haben. Foto: Bernd Weißbrod
In der Beziehung gab es immer wieder heftigen Streit. Dann wird eine 40-jährige Mutter erstochen. Ihr Partner muss sich nun vor Gericht verantworten.

Ellwangen. Erst soll er seine 40-jährige Lebensgefährtin in Sontheim an der Brenz (Kreis Heidenheim) gewürgt und zwei Tage später mit dem Messer getötet haben. Wegen Totschlags steht ein 42 Jahre alter Mann nun vor dem Landgericht in Ellwangen. In der Beziehung der beiden, aus der auch ein inzwischen einjähriges Kind hervorging, soll es immer wieder Streit gegeben haben. Im Januar soll die Situation eskaliert sein. 

Laut einem Gerichtssprecher hat der Angeklagte die 40-Jährige zunächst aus Wut in einer Auseinandersetzung am Hals gepackt und gewürgt. Zwei Tage später soll es erneut zum Streit gekommen sein. Der Mann entschloss sich demnach, seine Partnerin zu töten, weil er das Zusammenleben nicht mehr ausgehalten habe. 

Mit einem Küchenmesser mit einer Klinge von etwa 14 Zentimetern soll er mehrfach auf die Frau eingestochen haben. Zwei Stiche in Richtung der Lunge und des Herzens waren einem Gerichtssprecher zufolge tödlich, die 40-Jährige verblutete noch vor Ort. Der Angeklagte rief demnach selbst den Notarzt. Ein Urteil könnte Mitte Juli ergehen. 

 

© dpa-infocom, dpa:240708-930-167262/2