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Rauschgifthandel: Verdächtige in Unterkünften aufgespürt

Blaulicht
Ein Blaulicht leuchtet auf einem Polizeifahrzeug. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Symbolbild Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Symbolbild
Waiblingen (dpa/lsw) - Wegen des mutmaßlichen Handels mit Marihuana und Ecstasy hat die Polizei Verdächtige aus Flüchtlingsunterkünften festgenommen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wurden entsprechende Einrichtungen in den Kreisen Rems-Murr und Ostalb sowie in Stuttgart und Leonberg durchsucht. Dabei hätten Ermittler mehrere beschuldigten Personen sowie Marihuana und Ecstasy entdeckt. Eine konkrete Angabe über die aufgespürte Menge an Rauschgift konnte die Polizei zunächst noch nicht benennen, wie ein Behördensprecher sagte.
Stuttgart.

Gegen fünf Flüchtlinge habe ein Haftbefehl wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln vorgelegen, wie Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidiums Aalen mitteilten.

Vier der fünf Verdächtigen, gegen die ein Haftbefehl vorliegt, seien einem Richter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt worden. Dieser habe die Haftbefehle gegen einen somalischen und drei gambische Staatsangehörige in Vollzug gesetzt. Sie wurden in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert, wie die Behörden weiterhin mitteilten. Eine weiterer festgenommener Mann musste wegen einer Erkrankung in eine Klinik eingeliefert werden. Auf die Spur der mutmaßlichen Dealer waren die Fahnder nach Ermittlungen der Kriminalpolizei Waiblingen in der Rauschgiftszene gekommen.

© dpa-infocom, dpa:210428-99-390557/2

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