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Tarifverhandlungen in der Busbranche dauern an

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Tarifverhandlungen für die rund 9000 Beschäftigen im privaten Omnibusgewerbe in Baden-Württemberg sind am Montag in die dritte Runde gegangen. Am Nachmittag stand eine Einigung noch aus. Die Gewerkschaft Verdi hatte zuvor die Arbeitgeber zur Vorlage eines verbesserten Angebots aufgefordert. Der Verband der Omnibusunternehmer hatte vergangene Woche angekündigt, alles daran zu setzen, einen Abschluss zu erzielen.

Spiegelung in der Windschutzscheibe eines Busse
Teilnehmer eines Warnstreiks spiegeln sich in der Windschutzscheibe eines Busses. Foto: Marijan Murat/Archiv Foto: Marijan Murat/Archiv
Stuttgart.

Zuletzt lagen die Forderungen allerdings noch weit auseinander. Verdi verlangt in den laufenden Tarifverhandlungen für das private Omnibusgewerbe 5,8 Prozent mehr Geld mit einer Laufzeit von einem Jahr. Der Arbeitgeberverband hatte zuletzt 5,8 Prozent mehr auf einen Zeitraum von drei Jahren geboten.

In der vergangenen Woche hatte die Gewerkschaft zu Warnstreiks in zahlreichen Städten Baden-Württembergs aufgerufen. Rund 1200 Beschäftigte aus fast 30 Betrieben hatten sich den Angaben zufolge daran beteiligt. Vielerorts wurde der komplette Linienverkehr lahm gelegt. Laut Verdi sind von den Verhandlungen rund 9000 Beschäftigte privater Busunternehmen betroffen. In Baden-Württemberg haben die meisten Kommunen private Firmen für den Busverkehr beauftragt.

Verdi Baden-Württemberg