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Tausende Fälle von Graffiti-Kriminalität im Südwesten

Jugendprojekt Tatortreiniger
Ein Jugendlicher entfernt mit Hilfe eines Betreuers (hinten) ein Graffiti von der Wand. Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Archivbild
Stuttgart.

Stuttgart (dpa/lsw) - Unliebsame Graffitis und Schmierereien gehören in vielen Städten zum Alltag. Die Polizeiliche Kriminalstatistik weist allein für Stuttgart 1526 Fälle im vergangenen Jahr auf, gefolgt von Freiburg mit 721, wie aus Angaben des Justizministeriums Baden-Württemberg auf eine Anfrage der Landtags-CDU hervorgeht. Aber auch etwa Bad Saulgau (Landkreis Sigmaringen), Herrenberg (Landkreis Böblingen) und Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) kommen auf dreistellige Werte. Über die Schäden, die mutmaßlichen Täter und etwaige Strafen geben die statistischen Daten keine Auskunft. In manchen Kommunen gibt es Beratungen für Opfer von Graffiti-Kriminalität oder auch Angebote, die Hinterlassenschaften der Sprayer kostenlos entfernen zu lassen.

© dpa-infocom, dpa:211125-99-134262/2

Angaben des Justizministeriums