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Zwei Anlagen für Rückbau der Atomkraft fertig

Zwischenlager für Atommüll
Das Foto zeigt das mit 34 Castor-Behältern gefüllte Zwischenlager für Atommüll am Kernkraftwerk in Philippsburg. Foto: Uli Deck/Archivbild Foto: Uli Deck/Archivbild
Philippsburg (dpa/lsw) - Der Energiekonzern EnBW hat für den Rückbau der Atomkraftwerke in Philippsburg zwei Betriebsanlagen eingeweiht. Auf dem Gelände des Kraftwerks entstanden in den vergangenen Monaten ein Reststoff-Bearbeitungszentrum (RBZ) und ein Standort-Abfalllager (SAL). Im RBZ sollen nach EnBW-Mitteilung vom Freitag Stoffe aus dem Rückbau des Atomkraftwerks so bearbeitet werden, dass das Volumen radioaktiver Abfälle möglichst gering ist. Im SAL sollen die schwach- bis mittelradioaktiven Abfälle gelagert werden, bis das Endlager Schacht Konrad im niedersächsischen Salzgitter seinen Betrieb aufnimmt.
Philippsburg.

In Baden-Württemberg sind noch zwei Atomkraftwerksblöcke in Betrieb. In Philippsburg endet die Stromproduktion spätestens Ende 2019, in Neckarwestheim spätestens Ende 2022. Jeweils ein Block an beiden Standorten ist bereits stillgelegt und wird abgebaut.

Mitteilung EnBW