Logo

Christbaumdorf bereitet sich auf Besucher vor

In Prevorst beginnt am ersten Adventssonntag der Weihnachtsbaumverkauf – Über 40 Stände bieten heimische Produkte an

350_0900_17719_COKRCOKRPrevorst13_12_2010.jpg
Ein Muss: Der Weihnachtsbaum aus Prevorst.Archivfoto: Holm Wolschendorf

Oberstenfeld. Die Vorbereitungen für den höchstgelegenen Christbaummarkt der Region im Oberstenfelder Teilort Prevorst haben schon längst begonnen, am kommenden Sonntag, 3. Dezember, wird der Markt eröffnet – früher als sonst.

Das liegt daran, dass der Heilige Abend in diesem Jahr auf den vierten Advent fällt. Den Prevorster Christbaumbauern macht das nichts. Schließlich müssen die Christbaumkulturen das ganze Jahr gepflegt werden, die Bäume für dieses Weihnachtsfest ausgesucht, geschlagen und in der Ortsstraße dekorativ wieder aufgestellt werden. An allen Tagen bis Weihnachten kann man diese heimischen Bäume kaufen. Dazwischen findet am Sonntag, 3. Dezember, und an den Wochenenden des zweiten und dritten Advents der Prevorster Christbaummarkt statt.

Die Besucher finden an über 40 Ständen ein reiches Angebot an weihnachtlichen Waren wie selbst produzierte Holzkunst und andere heimische Produkte, zum Beispiel Honig, Met, Schmuck, Seifen, Krippen, Weihnachtskarten, schwäbische Bücher und Gemälde.

Selbst schwäbische Gedichte und Geschichten kann man im Kindergarten hören und natürlich auch die berühmte Geschichte der Seherin von Prevorst. An den Wochenenden ist das Dorfhaus geöffnet, denn dort bewirten Schule, Feuerwehr und Seifenkutschenverein die Gäste. An manchen Sonntagen gibt es im alten Pfarrhaus Kaffee und Kuchen. Überall duftet es nach Glühwein.

Das Besondere des traditionellen Prevorster Christbaummarktes ist aber seine Lage in der Waldlandschaft hoch über dem Bottwartal. Die Veranstalter hoffen jetzt nur noch auf Schnee und schönes Wetter. Dann kann der Besucher den Kauf seines Christbaumes mit einer Schneewanderung und mit einer Einkehr bei der „Seherin von Prevorst“, im „Ochsen“, direkt neben der Kirche, verbinden. Ein druckfrischer Flyer zeigt den Freunden des Marktes und neuen Besuchern die Lage der Stände.

Geöffnet ist der Markt am Sonntag, zweiter Advent, und an den Wochenenden des dritten und vierten Advents jeweils ab 10 Uhr. Geheimtipp: Wer es gerne ruhiger hat, nutzt die Samstage am zweiten und dritten Advent zum Weihnachtsbaumkauf. (red)