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Neues Weinfest

Die Prinzessin setzt den Säbel an

Stadt und Felsengartenkellerei haben am Wochenende ein neues Weinfest aus der Taufe gehoben – die „Fête 49 Grad“. Dabei standen vor allem die neuen Enzterrassen im Mittelpunkt. Am Sonntag hatten zudem die Geschäfte geöffnet.

Stimmungsvolles Ambiente: Gut besucht sind die neuen Enzterrassen und die Enzbrücke vor allem in den kühleren Abendstunden. Fotos: Alfred Drossel
Stimmungsvolles Ambiente: Gut besucht sind die neuen Enzterrassen und die Enzbrücke vor allem in den kühleren Abendstunden. Foto: Alfred Drossel
Stimmungsvolles Ambiente: Gut besucht sind die neuen Enzterrassen und die Enzbrücke vor allem in den kühleren Abendstunden. Fotos: Alfred Drossel
Stimmungsvolles Ambiente: Gut besucht sind die neuen Enzterrassen und die Enzbrücke vor allem in den kühleren Abendstunden. Foto: Alfred Drossel
Weinprinzessin Janina köpft die Sektflasche. Bürgermeister Steffen Bühler (links) und Kellereivorstandschef Dr. Götz Reustle assistieren.
Weinprinzessin Janina köpft die Sektflasche. Bürgermeister Steffen Bühler (links) und Kellereivorstandschef Dr. Götz Reustle assistieren.
Der verkaufsoffene Sonntag in der Stadt wird umrahmt von Musik.
Der verkaufsoffene Sonntag in der Stadt wird umrahmt von Musik.

Besigheim. Es war ein stimmungsvolles Fest bei Höchsttemperaturen und mit einem abwechslungsreichen Begleitprogramm, das von Stocherkahnfahrten auf der Enz, TukTuk-Weinbergfahrten, Stadtführungen und einem verkaufsoffenen Sonntag mit Musik reichte.

Das neue Weinfest „Fête 49 Grad“ begann am Samstagnachmittag mit einer Premiere: dem „Sabrage“-Ritual. Dabei köpfte Weinprinzessin Janina eine Dreiliterflasche Sekt mit dem Briquet-Säbel. Bürgermeister Steffen Bühler und Kellereivorstandschef Dr. Götz Reustle ließen ihr dabei den Vortritt.

Reminiszenz an die Partnerstadt

Janina setzte ganz vorsichtig den Champagnersäbel mit der Schneide am Bauch der Flasche an, eine Fingerbreite über dem Etikett. Ruckartig und mit einer fließenden Bewegung bewegte sie den Säbel auf den Flaschenhals zu und schlug von unten gegen den Wulst des Flaschenkopfes. Sie traf den Kopf der Flasche mit dem Wulst und den Korken auf einen Schlag und der Sekt spritzte. Die Weinprinzessin darf sich jetzt im meisterlichen Umgang mit dem Champagnersäbel rühmen.

Die „Fête 49 Grad“ habe ihren Namen von den Cuvées Neunundvierzig Grad bekommen, sagte Götz Reustle bei der Eröffnung. Sie sollten im Mittelpunkt des Festes stehen. Bürgermeister Steffen Bühler ergänzte, dass der Name auch eine Reminiszenz an Besigheims französische Partnerstadt Ay sei, die genau wie Besigheim auf dem 49. Breitengrad liege. Bühler bezeichnete den Ort des Festes als eine „tolle Location“. Livemusik ergänzte das stimmungsvolle Ambiente auf den neuen Enzterrassen, der Enzbrücke und auf der Uferwiese. Abends schwebten große Leuchtkugeln über der Enz in wechselndem Licht. Zum Panoramaweg und zur Weinkanzel pendelten elektrische TukTuks und Planwagen. Auf der Enz gab es die beliebten Stocherkahnfahrten in verkürzter Länge. Das Fest führte auch über die Enz, wobei die Brücke verbindendes Element war: Dort hatte die Kellerei Sitzplätze unter Sonnenschirmen und Stehtische bereitgestellt. Sonne und die große Hitze vor allem am Sonntag entpuppten sich jedoch als Publikumsbremse.

In der schattigen Altstadt hatten sonntags die Geschäfte geöffnet und unter dem Motto „Musik liegt in der Luft“ spielten verschiedene Kapellen auf. Außerdem gab es Stadtführungen und der Waldhornturm hatte geöffnet.

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