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Ende eines provisorischen Kreisverkehrs

Am Gerlinger Ortsausgang hat jetzt die Sanierung der maroden Ditzinger Straße begonnen – Erster Bauabschnitt kostet rund 850 000 Euro

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Stadtbaumeister Thomas Günther, Tiefbauamtsleiterin Katrin Schönemann, die Gerlinger Beigeordnete Martina Koch-Haßdenteufel und Baupolier Harald Lautenschläger (von links) beim Baustart auf dem Kreisel.Foto: Alfred Drossel

Gerlingen. Die Ditzinger Straße in Gerlingen wird umfassend saniert. Von der Innenstadt in Richtung Ditzingen betrachtet ergeben sich vier Abschnitte: der neue Minikreisel am Träubleareal, der Abschnitt von der Hauptstraße bis zur Christophstraße, der Umbau des bisher provisorischen Kreisels an der Hofwiesenstraße zum endgültigen Kreisverkehr sowie die Ortseinfahrt an der Ditzinger Straße.

Mit dem Umbau am Hofwiesenkreisel, der seit Wochenbeginn läuft und rund 850 000 Euro verschlingen wird, müssen sich nun auch die Autofahrer bremsen und mit Umleitungen rechnen. Wenn alles fertig ist, gilt an dieser Stelle Tempo 40. Darüber hinaus soll es einen Radschutzstreifen für Radfahrer geben.

Zum Baustart am Dienstagabend waren auch einige Anwohner gekommen, die der Gerlinger Beigeordneten Martina Koch-Haßdenteufel aufmerksam zuhörten, als sie den Zeitplan vortrug. Demnach wird bis Ende Juli der Kreisverkehr Hofwiesenstraße bis zum Ortseingang zum 26-Meter-Kreisel voll ausgebaut. Die 250 weiteren Meter sollen danach saniert werden. Im Anschluss daran werde im zweiten Bauabschnitt von Sommer 2018 bis in den Herbst 2018 hinein der Minikreisverkehr beim Träuble erstellt. Im dritten und letzten Abschnitt folge dann in der Zeit von Herbst/Winter 2018 bis Sommer 2019 die Ditzinger Straße zwischen Träuble-Kreisverkehr bis zum Kreisel an der Hofwiesenstraße.

Bei Autofahrern ist Geduld gefragt

Während der ersten Phase ist die Ditzinger Straße in Richtung Gerlinger Zentrum für den Verkehr noch frei. In Richtung Ditzingen werde der Verkehr nach Angaben der Beigeordneten ab dem Knotenpunkt Hauptstraße, Ditzinger Straße und Leonberger Straße über die Hauptstraße, Kirchstraße, Weilimdorfer Straße, Feuerbacher Straße und Dieselstraße umgeleitet. Der Bus kann laut Koch-Haßdenteufel während der ersten Phase die Haltestelle „Gerlingen-Hofwiesenstraße“ der Linie 98 nur eingeschränkt anfahren.