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Enzpark: Beim Mühlensteg wird weiter gebaut

Verwaltungsgericht Stuttgart lehnt Beschwerde eines Besigheimers ab – Arbeiten am Flussufer können jetzt beginnen

Auf der Altstadtseite der Enz laufen die Vorbereitungen für den Mühlensteg. Fotos: Alfred Drossel
Auf der Altstadtseite der Enz laufen die Vorbereitungen für den Mühlensteg. Foto: Alfred Drossel
Schweres Gerät für das Parkhaus.
Schweres Gerät für das Parkhaus.
Und auch am westlichen Ufer wird gearbeitet.
Und auch am westlichen Ufer wird gearbeitet.

Besigheim. Es ist weder zu übersehen noch zu überhören, dass die Arbeiten im Enzpark vorangehen. Auf dem Areal zwischen Altstadt- und B.27-Brücke sollen unter anderem ein Parkhaus sowie ein Steg über den Fluss für Fußgänger und Radfahrer errichtet werden. Für den Mühlensteg wurden bislang nur Vorbereitungen getroffen, weil sich das Verwaltungsgericht noch mit der Beschwerde eines Besigheimers beschäftigt hat. Jetzt ist die Entscheidung gefallen: „Das Gericht hat die Klage abgelehnt“, sagte Heike Eckert-Maier von der Stadtverwaltung im Gemeinderatsausschuss für Umwelt und Technik. Die Rechtmäßigkeit des Mühlensteg-Baus sei bestätigt.

Wie berichtet, hatte der Enz-Anlieger Eberhard Krieg Widerspruch gegen den Fußgänger- und Radfahrersteg eingelegt, der jedoch zurückgewiesen wurde. Daraufhin stellten Krieg und sein Anwalt einen Eilantrag an das Verwaltungsgericht, um die aufschiebende Wirkung seines Widerspruchs wiederherzustellen. Gleiches hatten die beiden auch in Bezug auf das Parkhaus getan, hier wurde im Juli der Widerspruch auch in zweiter Instanz vom Verwaltungsgerichtshof Mannheim abgelehnt. Daraufhin eröffneten Krieg und sein Anwalt das Hauptverfahren gegen die Genehmigung des Parkhauses, also die eigentliche Klage.

In Bezug auf den Mühlensteg hat nun das Verwaltungsgericht Stuttgart den Antrag abgewiesen. „Für die Stadt ist das ein positiver Beschluss“, sagte Eckert-Maier. Selbst wenn auch in diesem Fall Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof eingelegt würde, könne die Stadt weitermachen; „wir haben keinen Baustopp“. Bürgermeister Steffen Bühler betonte, dass man bislang nur bauvorbereitend tätig gewesen sei, „jetzt können wir die nächsten Dinge angehen“. Wie der stellvertretende Stadtbaumeister Stefan Maier erklärte, werde das Landratsamt Ludwigsburg die Arbeiten wohl regelmäßig begleiten. (kau)

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