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Regionalverkehr

Fehlende Züge: Umstieg auf neue Betreiber bleibt holprig

Ministerialdirektor Uwe Lahl übt Kritik an den Herstellern. Foto: Roettgers
Ministerialdirektor Uwe Lahl übt Kritik an den Herstellern. Foto: Roettgers

Heilbronn. .Die privaten Bahnbetreiber Abellio und Go-Ahead übernehmen am 15. Dezember weitere Strecken im Stuttgarter Bahnnetz, darunter die von Stuttgart über Ludwigsburg und Bietigheim Richtung Heilbronn. Doch auch dieser Umstieg ist mehr als holprig: Wie schon zum Betriebsstart im Juni fehlen auch in der zweiten Betriebsstufe bestellte neue Züge.

Dies gaben die Bahnbetreiber gestern bei einer Pressekonferenz in Heilbronn bekannt, an der auch Vertreter der Fahrzeughersteller Stadler und Bombardier teilnahmen.

Abellio und Go-Ahead müssen daher erneut zu Ersatzkonzepten greifen. Ersatzfahrzeuge, die Abellio von Agilis, DB Regio und der Westfalen-Bahn entliehen hat, stellen sicher, dass der vom Land Baden-Württemberg geforderte Fahrplan vollständig umgesetzt werden kann. Auch Go-Ahead habe ein Ersatzkonzept entwickelt, das auf Teilen der neuen Strecken eine „temporäre Zusammenarbeit mit Subunternehmen vorsieht“, hieß es gestern. Nur so sei „ein zuverlässiger Betriebsstart auf den neuen Strecken zu gewährleisten“. Bis auf einige kleinere Einschränkungen solle der Fahrplan eingehalten werden, teilten die Unternehmen mit.

Das private Bahnunternehmen Abellio übernimmt von der DB Regio jetzt die Strecke von Stuttgart über Heilbronn nach Mannheim und Osterburken. Zum großen Fahrplanwechsel ist Go-Ahead neu auf den Linien Stuttgart-Ulm (Filstalbahn), Stuttgart-Würzburg (Frankenbahn) und Stuttgart-Nürnberg (Murrbahn) unterwegs.

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