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Remseck/Ludwigsburg

Hochwasser zieht Gartenschau in Mitleidenschaft

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Remstal. Land unter am Hechtkopf: Wo die Rems in den Neckar mündet, gibt es für die Mitarbeiter des Bauhofs eine Menge zu tun. Schlamm und Treibgut muss entfernt, Sand wieder aufgefüllt werden. Die für die Remstal-Gartenschau installierten „Schwimmenden Gärten“ wurden am Dienstagabend durch angeschwemmte Bäume aus ihren Verankerungen gerissen und kilometerweit auf den Neckar getrieben. Wegen der starken Strömung konnten die bepflanzten Pontons noch nicht an ihre angestammten Plätze zurückgebracht werden. Auch in anderen Gartenschaukommunen hinterließ das Hochwasser seine Spuren. In Waiblingen mussten Fußwege in der Talaue gesperrt werden. In Weinstadt wurde die neu angelegte Mühlwiesen-Insel überschwemmt. Am geografischen Remsmittelpunkt bei Lorch standen die Terrassen unter Wasser. Größere finanzielle Schäden gab es nicht. Ludwigsburg kam mit der Sperrung des Otto-Konz-Wegs glimpflich davon. (tiwi)

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