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Ausbildungsmesse

Knapp 40 Aussteller auf drei Etagen

Chemikant? Parkettlegerin? Drogist oder vielleicht doch Elektronikerin? Wer noch nicht genau weiß, welchen Beruf er oder sie erlernen soll, ist auf der Berufsausbildung Neckar-Enz, kurz Bane, an der richtigen Adresse. 37 Aussteller präsentieren ihre Firmen und Einrichtungen, ihre 57 Ausbildungsberufe sowie ihre 25 dualen Studiengänge.

Schülerinnen und Schüler informieren sich an den Ständen, die in diesem Jahr auf drei Etagen verteilt sind. Archivfoto: Ramona Theiss
Schülerinnen und Schüler informieren sich an den Ständen, die in diesem Jahr auf drei Etagen verteilt sind. Foto: Ramona Theiss

Besigheim. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Die Bane, die vor vier Jahren zum ersten Mal in der Besigheimer Stadthalle Alte Kelter an den Start gegangen ist, zeigt sich größer und vielfältiger denn je. 37 Aussteller aus den verschiedensten Bereichen stellen sich und Ausbildungsberufe von A wie Altenpfleger bis Z wie Zahntechniker vor. Neu in diesem Jahr sind 25 Duale Studiengänge, die die Unternehmen und Einrichtungen den Jugendlichen präsentieren wollen.

Hinter der Bane steht ein Veranstalterkreis aus Kommunalpolitik, Schulen und Wirtschaft, der sich inzwischen als Verein organisiert hat. „Mit kurzen Wegen zwischen Zuhause und Ausbildungsbetrieben kommen wir den Bedürfnissen aller Beteiligten entgegen“, sagt Rita Haller, die Vorsitzende des Vereins. Die frühere Rektorin der Maximilian-Lutz-Realschule hat diese Aufgabe übernommen, da sie die Situation der Unternehmen ebenso kennt wie die der Schüler. „Wir geben mit dieser Ergänzung zur großen Berufsausbildungsmesse des Landkreises, der bam in Ludwigsburg, vor allem den Unternehmen aus der Region eine Chance, sich vor Ort zu präsentieren.“ Die Bane sei lokal und überschaubar, betont Rita Haller. Für Betriebe aus dem nördlichen Landkreis wie Besigheim, Ottmarsheim, Gemmrigheim, Löchgau, Bönnigheim und Walheim und ist die Zielgruppe eben der Nordkreis. Aber auch Unternehmen aus Bietigheim-Bissingen, Ludwigsburg und Lauffen ergänzen das Spektrum an Ausbildungsberufen. Die Nachfrage an Ausstellern sei größer als das Platzangebot, denn, so Haller, die Bane habe sich zu einem Erfolgsrezept und einem Selbstläufer entwickelt. „Es hat von Anfang an einen guten Mix an Berufen gegeben“, teilt Rita Haller mit.

Unterstützung erhalten die Ausstellungsmacher von der Stadt Besigheim. „Der Bedarf wurde seinerzeit von Akteuren aus der Stadt festgestellt und formuliert“, sagt Bürgermeister Steffen Bühler, der die Schirmherrschaft übernommen hat. „So eine Initiative sorgfältig zu prüfen und zu fördern, wenn sie sich als erfolgversprechend erweist, ist im Interesse der örtlichen Unternehmen und der Jugendlichen ringsum – also der aktiven Bürgerinnen und Bürger von morgen.“

Neu ist in diesem Jahr außerdem: Die Stände sind über alle drei Etagen in der Alten Kelter verteilt. „Es lohnt sich also, den Weg bis nach ganz oben und durchs ganze Haus zu finden“, meint die Vorsitzende des Bane-Vereins, zudem „gibt es dort einen Lounge-Bereich“.

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