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Lockere Fragerunde bringt 400 Zuhörern viele Infos

Zur bisher einzigen Podiumsrunde zur Bürgermeisterwahl für Groß- und Kleinsachsenheim hatte gestern Abend die LKZ in die Kleinsachsenheimer Mehrzweckhalle eingeladen.

Die sieben Bürgermeister-Kandidaten wurden gestern Abend in der Kleinsachsenheimer Mehrzweckhalle von LKZ-Chefredakteurin Ulrike Trampus und dem Leiter der Kreisredaktion, Dr. Stephan Wolf (Mitte), befragt.Foto: Alfred Drossel
Die sieben Bürgermeister-Kandidaten wurden gestern Abend in der Kleinsachsenheimer Mehrzweckhalle von LKZ-Chefredakteurin Ulrike Trampus und dem Leiter der Kreisredaktion, Dr. Stephan Wolf (Mitte), befragt. Foto: Alfred Drossel

sachsenheim. Die Kandidaten Simone Gaiser, Holger Albrich, Michael Sax, Heiderose Frankenhauser, Thomas Bay, Thomas Schärer und Ulrich Raisch stellten sich den Fragen der Bürger, von LKZ-Chefredakteurin Ulrike Trampus und dem Leiter der LKZ-Kreisredaktion Dr. Stephan Wolf. Es herrschte eine lockere, ja teilweise heitere Atmosphäre mit jeder Menge Informationen. Die Kandidaten zeigten sich schlagfertig und meist gut vorbereitet. Ulrike Trampus und Stephan Wolf gelang es, durch ihre Fragestellungen vom technokratischen Stil einer amtlichen Vorstellung deutlich abzuweichen und die Zuhörer mit einzubinden, sowie den Befragten die notwendige Zeit für Antworten zu geben. So hatten die Bürger die Gelegenheit, die Bewerber für den Bürgermeisterposten live und mit Überraschungseffekten zu erleben und mussten auf langweilige Statements verzichten. Knackigen Fragen folgten teilweise pfiffige Antworten, ohne Zeitüberzug, zumindest in der ersten Hälfte der gut zweistündigen Veranstaltung. Es war zu spüren, dass diese Art der Wählerinformation allen Spaß gemacht hat.

Warum denn gerade er als Bürgermeister der Richtige sei, antwortete Michael Sax, weil er frischen Wind reinbringe. Simone Gaiser will neue Strukturen aufbauen. Ulrich Raisch will die 18.000 Einwohner verantwortungsvoll führen. Thomas Schärer bietet eine kompetente Verwaltung an. Holger Albrich will Menschen, die aktiv in der Stadt sind, stärker einbinden. Thomas Bay will die Bürgernähe neu definieren. Heiderose Frankenhauser sieht sich als die Richtige, weil in der Innenstadt endlich etwas passieren muss.

Vernachlässigt worden sei in den vergangenen Jahren die innerstädtische Entwicklung (Albrich), schnelle Entscheidungen bei Bürgeranträgen (Gaiser), die Infrastruktur in ihrer ganzen Bandbreite (Bay), die Lösung der Parkplatzsituationen in der Innenstadt (Frankenhauser). Thomas Schärer glaubt, dass in der Vergangenheit zuviel übereinander als miteinander geredet wurde. Wir berichten in unserer Samstagausgabe ausführlich über die Veranstaltung in Kleinsachsenheim.

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