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Typisierungsaktion für Frauke am Sonntag

Besigheimerin ist an Blutkrebs erkrankt – Auch Menschen, die schon typisiert sind, können nach Ottmarsheim kommen

Hofft auf einen passenden Stammzellenspender: die 40-jährige Frauke aus Besigheim. Foto: privat
Hofft auf einen passenden Stammzellenspender: die 40-jährige Frauke aus Besigheim. Foto: privat

Besigheim-Ottmarsheim. Die Diagnose war ein Schock für Frauke und ihre Familie: Die 40-jährige Besigheimerin ist an Blutkrebs erkrankt. Eine Stammzellenspende ist ihre einzige Überlebenschance. Familie und Freunde organisieren deswegen mit der DKMS an diesem Sonntag eine Registrierungsaktion. Sie findet am 17. Februar von 12 bis 17 Uhr in der Bürgerhalle in Besigheim-Ottmarsheim, Keitländerstraße, statt.

Spender werden kann jeder gesunde Erwachsene zwischen 17 und 55 Jahre. Wer an einer chronischen Krankheit oder einer anderen schweren Erkrankung leidet beziehungsweise gelitten hat oder regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte Rücksprache mit der DKMS halten. Aber auch Menschen die schon typisiert sind, können nach Ottmarsheim kommen, teilen die Organisatoren mit.

Es gibt Kaffee und Kuchen sowie Saitenwürstchen mit Brötchen und Getränke. Die Feuerwehr aus Ottmarsheim bietet Glühwein an – alles zugunsten der DKMS. Um Spenden für Frauke bittet außerdem der Liederkranz Ottmarsheim, der mit dem Geld Kosten für die Registrierung von Stammzellenspendern übernehmen will. Auch die Organisatoren vom Kinderkleiderbasar Gemmrigheim/Kirchheim beteiligen sich mit einer Spende.

Wie berichtet, spielt sich Fraukes Leben seit Wochen nur im Krankenhaus ab. Nach zwei intensiven Chemotherapien stehe fest, dass nur ein passender Stammzellenspender Fraukes Leben retten könne, teilt die DKMS mit. Das bedeutet: Die Besigheimerin kann nur überleben, wenn es – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen gibt, der zur Stammzellenspende bereit ist. „Deshalb ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen als potenzielle Stammzellenspender registrieren lassen. Denn nur dann können sie als Lebensretter gefunden werden“, sagt Annika Umbach. Sie ist Mitglied der Initiativgruppe, die mit der DKMS die Registrierungsaktion in Besigheim organisiert. Schirmherr ist Bürgermeister Steffen Bühler. (red)