21. Januar 2013

32 Geiselnehmer in Algerien aus Mali - 67 Tote bei Terrorakt

Algier (dpa) - Das Geiseldrama in der algerischen Wüste geht auf das Konto von Islamisten aus dem Norden Malis. 32 Terroristen unterschiedlicher Nationalitäten seien aus dem von extremistischen Rebellen beherrschten Teil des Nachbarlands gekommen, sagte der algerische Ministerpräsident Abdelmalek Sellal. Die Terroristen konnten laut Sellal auf das Wissen eines in der Anlage beschäftigten Fahrers zurückgreifen. Bei Geiselnahme und Befreiungsaktionen sind laut der vorläufigen Bilanz Sellals 37 ausländische Geiseln aus acht Ländern getötet worden. Fünf Ausländer werden weiterhin vermisst.

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