17. November 2016

340 Bootsflüchtlinge sterben im Mittelmeer

Rom (dpa) - Die Tragödien im Mittelmeer nehmen kein Ende. Bei vier Bootsunglücken binnen zwei Tagen kamen nach Behördenangaben mehr als 340 Menschen im Mittelmeer ums Leben. «Die Schlepper nehmen keine Rücksicht auf die schlechten Wetterbedingungen», sagte ein Sprecher der internationalen Migrationsbehörde IOM der dpa in Rom. «Überlebende haben uns berichtet, dass sie gezwungen wurden, in die Boote zu steigen, obwohl sie wegen des Wetters nicht wollten.» Allein etwa 100 Menschen starben laut IOM und der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen bei einem Schiffsunglück in der Nacht auf heute.

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