18. August 2013

Ägyptens Regierung setzt auf Härte - EU überdenkt Beziehungen

Kairo (dpa) - Ägypten droht ein langer und blutiger Machtkampf zwischen der islamistischen Muslimbruderschaft und der vom Militär eingesetzten Übergangsregierung. Dabei will sich die Regierung auch nicht durch westliche Kritik von ihrem harten Kurs gegen die entmachteten Muslimbrüder abbringen lassen. Sie kündigte eine Politik der «eisernen Faust» an und diskutiert über ein Verbot der Islamisten-Organisation. Als Konsequenz rief die Bruderschaft ihre Anhänger wieder zu Protesten auf. Morgen beraten die Botschafter der 28 EU-Staaten über eine europäische Reaktion auf das Blutvergießen.

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