14. August 2013

Ägyptens Regierung verhängt Ausgangssperre in elf Provinzen

Kairo (dpa) - Die ägyptische Regierung hat nach den blutigen Straßenschlachten zwischen Islamisten und der Polizei eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Danach darf sich in Kairo und zehn anderen Provinzen zwischen 19.00 Uhr und 6.00 Uhr niemand auf den Straßen bewegen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden bei Straßenkämpfen landesweit mindestens 95 Menschen getötet. Anhänger des entmachteten Präsidenten Mohammed Mursi hatten öffentliche Gebäude in verschiedenen Provinzen gestürmt, nachdem Sicherheitskräfte die islamistischen Protestlager in Kairo attackierten.

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