14. Juli 2013

Ägyptens Staatsanwaltschaft sperrt Vermögen von Islamisten-Führern

Kairo (dpa) - Die ägyptische Staatsanwaltschaft hat die Vermögen von 14 führenden Kadern der islamistischen Muslimbruderschaft sperren lassen. Unter den Betroffenen sind der Führer der Organisation, Mohammed Badia, sein Stellvertreter Chairat al-Schater und der Chef des politischen Arms der Bruderschaft, Saad al-Katatni, berichteten ägyptische Medien. Ein Grund für die Maßnahme wurde nicht genannt. Al-Schater und Al-Katatni sind bereits verhaftet. Gegen Badia liegt ein Haftbefehl vor. Das Militär hatte am 3. Juli Mohammed Mursi, den aus der Muslimbruderschaft kommenden Präsidenten, abgesetzt.

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