08. Dezember 2012

Ägyptische Führung macht ersten Schritt auf die Opposition zu

Kairo (dpa) - In Ägypten wächst nach den gewalttätigen Protesten der vergangenen Tage die Hoffnung auf eine Annäherung zwischen islamistischer Staatsführung und der Opposition. Präsident Mohammed Mursi ist unter Vorbedingungen dazu bereit, das für den 15. Dezember geplante Referendum zur Ausweitung seiner Machtbefugnisse zu verschieben. Bislang hatte sich Mursi unnachgiebig gegenüber den Forderungen der Opposition gezeigt, nicht-religiöse Parteien mit einzubeziehen. In Kairo, Alexandria und anderen Provinzstädten hatten gestern Zehntausende gegen Mursi und die Muslimbrüder protestiert.

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