27. Juni 2012

Amt sieht keine Versäumnisse im Fall der toten Mutter in Leipzig

Leipzig (dpa) - Das Leipziger Jugendamt weist eine Mitschuld am tragischen Tod einer drogenabhängigen Frau und ihres vermutlich verdursteten zweijährigen Sohns zurück. Amtsleiter Siegfried Haller sagte lediglich, es würden derzeit die Arbeitsweise und Entscheidungen des zuständigen Betreuers geprüft. Der Mitarbeiter hatte im April den letzten Kontakt zu der 26-Jährigen und keinen weiteren Betreuungsbedarf mehr gesehen. Die Frau und der Junge wurden in der Nacht zum 17. Juni tot in ihrer Wohnung gefunden.

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