14. Januar 2016

Anschläge in Indonesien

Jakarta (dpa) - Anschläge islamischer Fanatiker in Indonesien haben schon viele Menschen das Leben gekostet.

Polizist in Jakarta
Anschläge islamischer Fanatiker in Indonesien haben schon viele Menschen das Leben gekostet. Seit 2002 gab es sieben Anschläge. Foto: Roni Bintang
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Juli 2009: Bei Bombenexplosionen in den Hotels Ritz Carlton und Marriott in Jakarta sterben mindestens neun Menschen.

Dezember 2005: Eine Bombe explodiert auf einm vorwiegend von Christen besuchten Markt in Palu auf der Insel Sulawesi. Mindestens sieben Menschen werden getötet.

Oktober 2005: Bei Selbstmordattentaten auf Restaurants im Süden der Ferieninsel Bali kommen mehr als 20 Menschen ums Leben. Die Polizei vermutet, dass die radikal-islamische Organisation Jemaah Islamiyah mit Verbindung zu Al-Kaida hinter den Anschlägen steckt.

Mai 2005: Bei einem Bombenanschlag auf einen Markt in Tentena auf Sulawesi sterben mindestens 22 Menschen.

September 2004: Vor der australischen Botschaft in Jakarta explodiert eine Autobombe. Elf Menschen sterben.

August 2003: Vor dem Marriott-Hotel in Jakarta kostet ein Attentat zwölf Menschen das Leben.

Oktober 2002: Autobomben reißen auf Bali 202 Menschen in den Tod. Hunderte werden verletzt, als zwei Nachtclubs in Flammen aufgehen. Eine dritte Bombe explodiert vor dem US-Konsulat in der Hauptstadt Denpasar, wo aber niemand zu Schaden kommt. Jemaah Islamiyah bekennt sich zu der Tat.

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