25. Oktober 2013

Arbeitgeber erwägen Klage gegen gesetzlichen Mindestlohn

Stuttgart (dpa) - Die Arbeitgeber erwägen juristische Schritte für den Fall, dass Union und SPD sich auf einen Mindestlohn von 8,50 Euro einigen. Das sagte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt der «Stuttgarter Zeitung». Er verwies auf 41 Tarifverträge mit DGB-Gewerkschaften und Einstiegslöhnen unter 8,50 Euro. Es wäre fatal, wenn man diese 41 Tarifverträge über Nacht für nichtig erklären würde, so Hundt. Er warnte die Union vor Zugeständnissen an die SPD. Ein einheitlicher Mindestlohn führe in der Tendenz zu Arbeitsplatzvernichtung.

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
UMFRAGE
Jamaika-Sondierung geplatzt

Wie soll es nach dem Abbruch der Jamaika-Koalition Ihrer Meinung nach weitergehen, wofür sind Sie?

WELLNESS & GESUNDHEIT
Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil