05. Mai 2012

Asarow kritisiert Umgang des Westens mit Fall Timoschenko

Kiew (dpa) - Der ukrainische Regierungschef Nikolai Asarow hat den Westen im Fall Timoschenko vor Voreingenommenheit gewarnt. Angaben der Oppositionsführerin zu angeblichen Misshandlungen in der Haft dürften nicht ungeprüft übernommen werden, schrieb Asarow auf Facebook. Für die Bundesregierung geht es nicht allein um die Behandlung Timoschenkos. Vielmehr erwarte man von der Ukraine im Umgang mit Oppositionellen generell die Beachtung der Menschenrechte, sagte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich der «Bild am Sonntag».

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