18. April 2012

Atom-Klagen könnten AKW-Rückbau bremsen

Berlin (dpa) - Der Rückbau von stillgelegten Atomkraftwerken in Deutschland könnte wegen der Schadensersatzforderungen der Energiekonzerne zu einer Hängepartie werden. Der größte deutsche Energiekonzern Eon will den Rückbau seiner stillgelegten Anlagen Unterweser in Niedersachsen und Isar I in Bayern auch vom Ausgang der Verfassungsklage abhängig machen. Die Klage wurde wegen der von der Regierung verfügten Zwangsabschaltung eingereicht. Um ihre Rechtsposition zu wahren, könnten endgültige Rückbauarbeiten erst nach einer gerichtlichen Entscheidung erfolgen, so ein Eon-Sprecher.

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