19. Juni 2015

Atommüll soll auf vier Bundesländer verteilt werden

Berlin (dpa) - 26 Castor-Behälter mit radioaktivem Atommüll sollen in den kommenden Jahren in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Schleswig-Holstein eingelagert werden. Das sieht eine Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den großen Energiekonzernen vor. Bei den Castoren handelt es sich um Atommüll aus deutschen Kraftwerken, den die Bundesrepublik nach der Wiederaufarbeitung aus Frankreich und Großbritannien zurücknehmen muss. Widerstand kommt aus den Bundesländern, die offenbar nicht in die Gespräche eingebunden waren.

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