21. März 2014

BKA hätte früher von Edathy wissen können

Wiesbaden (dpa) - Das Agieren des Bundeskriminalamts im Zusammenhang mit dem Kinderpornografie-Ermittlungen gegen Sebastian Edathy wirft erneut Fragen auf. Nach neuen Informationen hätte das Amt schon früher als erst im Oktober 2013 von dem Verdacht gegen den damaligen SPD-Bundestagsabgeordneten wissen können. Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach hält eine neue Anhörung des BKA-Präsidenten Jörg Ziercke deshalb für nötig. Das BKA räumte die Informationen der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» im Kern ein - es bestreitet aber eine wissentliche Verschleierung.

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