22. März 2014

BKA-Chef Ziercke gegen Mehrfachvernehmung von Sexualopfern

Wiesbaden (dpa) - Bei Sexualdelikten sollte die Polizei nach Ansicht von BKA-Präsident Jörg Ziercke die mehrfache Befragung von Opfern vermeiden. Deren seelische Belastung müsse in den Ermittlungen begrenzt werden, sagte der Chef des Bundeskriminalamtes der dpa. «Man sollte frühzeitig Videotechniken einsetzen», schlug er zum heutigen «Tag der Kriminalitätsopfer» vor. Im Strafprozess müsste das Opfer stärker im Mittelpunkt stehen. Nicht nur der Angeklagte sollte ein letzes Wort haben, sondern auch das Opfer einer Gewalttat.

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