14. August 2013

Babytod durch Spritze: Arzt erneut verurteilt

Bielefeld (dpa) - Zwei Jahre nach dem Tod eines Babys durch eine Spritze hat das Landgericht Bielefeld einen Mediziner auch in zweiter Instanz wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Der damals 29 Jahre alte Student im Praktischen Jahr hätte das Unglück mit einer Nachfrage verhindern können, sagte Richter Wolfgang Lerch in der Urteilsbegründung. Das Baby war durch eine irrtümlich intravenös gegebene Spritze gestorben. Das Gericht reduzierte die in erster Instanz verhängte Geldstrafe von 120 auf 90 Tagessätze. Damit taucht die Verurteilung nicht mehr im Führungszeugnis des Arztes auf.

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
UMFRAGE
Allgemeine Dienstpflicht

Was halten Sie von der Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht für junge Menschen?

Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil