26. Juni 2012

Berufungsverhandlung von Timoschenko erneut vertagt

Kiew (dpa) - Im Fall der in Haft erkrankten ukrainischen Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko hat das Sondergericht in Kiew die Berufungsverhandlung erneut vertagt, diesmal auf den 12. Juli. Es folgte damit einem Antrag der Staatsanwaltschaft, die ein amtsärztliches Attest über den Zustand der Politikerin abwarten will. Die Verteidigung hatte in Abwesenheit der 51-Jährigen Freispruch gefordert. Timoschenko will unter Berufung auf Verfahrensmängel erreichen, dass eine international kritisierte siebenjährige Haftstrafe wegen Amtsmissbrauchs aufgehoben wird.

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