23. Juni 2013

Blutspende-Verbot für Schwule auf Prüfstand

Berlin (dpa) - Das Blutspende-Verbot für Homosexuelle sollte nach Ansicht der Bundesärztekammer gelockert werden. Die Ärztevertretung will auf eine Veränderung des EU-rechtlichen Rahmens hinwirken. Ziel sei es, den bisher geltenden dauerhaften Ausschluss von Menschen mit riskantem Sexualverhalten zu beenden. Nach den jetzigen Richtlinien dürfen etwa Männer, die mit Männern Sex haben, Heterosexuelle mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern oder Prostituierte kein Blut spenden. Abgeklärt wird das per Fragebogen vor der Spende. Gerade das pauschale Verbot für Schwule stößt seit Jahren auf Kritik.

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