14. Juli 2012

Böhmer: Zügig Rechtssicherheit bei Beschneidungen schaffen

Berlin (dpa) - Die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer hat die Absicht der Bundesregierung bekräftigt, schnell eine Lösung für die religiös motivierte Beschneidung von Jungen zu finden. Die Religionsfreiheit in Deutschland sei ein hohes Gut, sagte die CDU-Politikerin der «Passauer Neuen Presse». Die jüdischen und muslimischen Menschen müssten ihren Glauben leben können. Hintergrund ist ein Urteil des Landgerichts Köln, das Beschneidungen als Körperverletzung gewertet hatte. Bei vielen Juden und Muslimen sorgte das für große Verunsicherung.

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